Regina Moritz

Über Regina Moritz

Dr. Regina E. Moritz promovierte 2007 an der Universität Duisburg-Essen über ein sinnesphysiologisches Thema und unternahm daraufhin einen kurzen Ausflug ins Science Management. Seit viereinhalb Jahren arbeitet sie freiberuflich und leidenschaftlich als Wissenschaftslektorin. Sie lebt mit Mann, Töchtern, Garten, Aquarium und sehr vielen Büchern im Ruhrgebiet. www.die-schreibfee.de

Teil 4: Ergebnisse: Kein Platz für Poesie

ErgebnisseSucht man nach Attributen für den Ergebnisteil, so fallen einem gleich ein paar Widersprüche auf: staubtrocken, sachlich, langweilig, zentral, wahnsinnig wichtig, nüchtern, hochinteressant… Platz für Poesie ist hier jedenfalls auf gar keinen Fall!

Vorab zu überlegen…

Der Ergebnisteil ist der Teil, in dem Du Deine Ergebnisse vorstellst – also das zentrale „Outcome“ Deiner Untersuchung. Alles andere ist eigentlich Vorgeplänkel, und deswegen stimmen sowohl „wahnsinnig wichtig“ wie auch „zentral“ und „hochinteressant“. Weiterlesen

Diskussion um den p-Wert

An diesem Punkt ein Wort zum p-Wert und der sogenannten inferentiellen Statistik. In den vergangenen Monaten kam eine Diskussion auf, ob der p-Wert „gut genug“ sei, das heißt, ob er nicht zu leicht als Schwellenwert für eine statistische Signifikanz, also für eine „gewünschte Richtigkeit“ der Ergebnisse missbraucht werden könne. Im März 2015 verkündete das Journal Basic and Applied Social Psychology, dass es bei der Veröffentlichung von Fachaufsätzen auf die Angabe von p-Werten verzichten wolle (Trafimow & Marks, 2015). Weiterlesen

Geistes- und Sozialwissenschaften – anders und auch wieder nicht

Literaturarbeiten gibt es in allen Disziplinen, doch sind sie in den Naturwissenschaften eher wenig verbreitet. Man trifft sie aber in allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften an, auch in den Rechtswissenschaften und der Psychologie. Ziel ist es meistens, eine Fragestellung anhand der Analyse der vorliegenden Studienlage ausführlich zu beleuchten/zu beantworten. Literaturarbeiten sind meist deutlich umfangreicher als experimentelle Arbeiten; auch sie benötigen eine Darstellung der Methodik, falls sie z.B. mit speziellen Datenbanken gearbeitet haben oder sich bei der Recherche auf bestimmte Archive überregionaler Zeitungen stützen. Weiterlesen

Die statistische Analyse schließt die Methodik ab

Zu fast jeder wissenschaftlichen Studie gehört eine statistische Analyse der Daten, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, bzw. um Ergebnisse zu erhalten, die man mit denen anderer Studien vergleichen kann; nur so erhalten diese überhaupt eine Aussagekraft. Dabei nutzt man Vorgaben, auf die sich die wissenschaftliche Weiterlesen