Voraussetzungen der logistischen Regression

Die logistische Regression wird gerechnet, wenn der Einfluss von Faktoren auf eine dichotome abhängige Variable untersucht werden soll. Dabei können die Faktoren metrisch oder kategorial sein.

Im Gegensatz zur linearen Regression hat die logistische Regression nicht ganz so viele Voraussetzungen. Dennoch ist es wichtig, die Voraussetzungen zu prüfen, denn nur wenn sie erfüllt sind, darf das Ergebnis der logistischen Regression verwendet werden. Weiterlesen

Teil 4: Ergebnisse: Kein Platz für Poesie

ErgebnisseSucht man nach Attributen für den Ergebnisteil, so fallen einem gleich ein paar Widersprüche auf: staubtrocken, sachlich, langweilig, zentral, wahnsinnig wichtig, nüchtern, hochinteressant… Platz für Poesie ist hier jedenfalls auf gar keinen Fall!

Vorab zu überlegen…

Der Ergebnisteil ist der Teil, in dem Du Deine Ergebnisse vorstellst – also das zentrale „Outcome“ Deiner Untersuchung. Alles andere ist eigentlich Vorgeplänkel, und deswegen stimmen sowohl „wahnsinnig wichtig“ wie auch „zentral“ und „hochinteressant“. Weiterlesen

Überarbeiten – Vom Aufräumen zum Dekorieren

Fangen Sie an staubzusaugen, bevor Sie den Boden frei geräumt haben? Wahrscheinlich nicht, das wäre ja auch ziemlich unpraktisch. Sie kämen nicht recht voran mit dem Staubsaugen. Denn nicht nur beim Wohnungsputz, sondern in vielen Bereichen lautet die Grundregel:

„Erst das Grobe, dann das Feine“.

Sobald es um die eigene wissenschaftliche Arbeit geht, scheint diese Grundregel außer Kraft gesetzt zu sein. Weiterlesen

Diskussion um den p-Wert

An diesem Punkt ein Wort zum p-Wert und der sogenannten inferentiellen Statistik. In den vergangenen Monaten kam eine Diskussion auf, ob der p-Wert „gut genug“ sei, das heißt, ob er nicht zu leicht als Schwellenwert für eine statistische Signifikanz, also für eine „gewünschte Richtigkeit“ der Ergebnisse missbraucht werden könne. Im März 2015 verkündete das Journal Basic and Applied Social Psychology, dass es bei der Veröffentlichung von Fachaufsätzen auf die Angabe von p-Werten verzichten wolle (Trafimow & Marks, 2015). Weiterlesen