Teil 5: Einordnen, bewerten, analysieren: die Diskussion

Alle Welt sträubt sich vor der Diskussion. Dabei ist sie so entspannt zu schreiben – vorausgesetzt, es liegt alles bereit. Für die Diskussion brauchst Du Deine Ergebnisse und die entsprechenden Quellen, um sie vergleichend einzuordnen und zu bewerten. Wenn Du Deine Ergebnisse gut kennst und verstanden hast (!), und wenn Du dazu noch die aktuelle Studienlage im Blick hast, die Du von der Einleitung und Forschungsfrage aus noch kennen solltest, dann schreibt sich die Diskussion quasi wie von selbst. Naja, ein, zwei Tafeln Schokolade könnten auch hier durchaus als Katalysator von Nutzen sein.

Im Prinzip besteht das Schreiben der Diskussion aus kleinen Blöcken zu den einzelnen Ergebnissen, deren Abfolge sich in Dreierschritten immer wiederholt. Weiterlesen

Online-Kurs: Wissenschaftliches Schreiben und Arbeiten

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Teil 4: Ergebnisse: Kein Platz für Poesie

ErgebnisseSucht man nach Attributen für den Ergebnisteil, so fallen einem gleich ein paar Widersprüche auf: staubtrocken, sachlich, langweilig, zentral, wahnsinnig wichtig, nüchtern, hochinteressant… Platz für Poesie ist hier jedenfalls auf gar keinen Fall!

Vorab zu überlegen…

Der Ergebnisteil ist der Teil, in dem Du Deine Ergebnisse vorstellst – also das zentrale „Outcome“ Deiner Untersuchung. Alles andere ist eigentlich Vorgeplänkel, und deswegen stimmen sowohl „wahnsinnig wichtig“ wie auch „zentral“ und „hochinteressant“. Weiterlesen

Überarbeiten – Vom Aufräumen zum Dekorieren

Fangen Sie an staubzusaugen, bevor Sie den Boden frei geräumt haben? Wahrscheinlich nicht, das wäre ja auch ziemlich unpraktisch. Sie kämen nicht recht voran mit dem Staubsaugen. Denn nicht nur beim Wohnungsputz, sondern in vielen Bereichen lautet die Grundregel:

„Erst das Grobe, dann das Feine“.

Sobald es um die eigene wissenschaftliche Arbeit geht, scheint diese Grundregel außer Kraft gesetzt zu sein. Weiterlesen