Manchmal ist es sinnvoll, zwei Korrelationskoeffizienten miteinander zu vergleichen, um herauszufinden, ob sich die Stärke zweier Zusammenhänge signifikant unterscheidet.

Dazu verwendet man die z-Transformation von Fisher und berechnet für jeden Korrelationskoeffizienten ein Konfidenzintervall. Wenn sich diese beiden Konfidenzintervalle nicht überschneiden, so unterscheiden sich die beiden Korrelationskoeffizienten signifikant.

Hier die Formeln zur Berechnung des Konfidenzintervalls zum Korrelationskoeffizienten r mit n Beobachtungen (ln() bedeutet „natürlicher Logarithmus von“):

Für beide zu vergleichenden Korrelationskoeffizienten wird jeweils ein Konfidenzintervall nach obiger Formel berechnet. Diese beiden Konfidenzintervalle werden verglichen. Wenn sie sich nicht überschneiden, unterscheiden sich die beiden Korrelationskoeffizienten signifikant.

Referenz:
Bortz, Jürgen. Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler. Berlin Heidelberg New York: Springer-Verlag, 2006, S. 218f.

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?